19 Nov
SG Biessenhofen-Marktoberdorf - TSV Gilching 38:19
SG dominiert erneut: Kantersieg gegen Gilching trotz dünner Personaldecke
Die Damen der SG bleiben auch nach dem jüngsten Spiel das Maß aller Dinge in der Liga: Mit einem beeindruckenden 38:19-Sieg gegen Gilching setzte das Team seine Siegesserie fort ...
... und unterstrich eindrucksvoll, warum es ungeschlagen die
Spitzenposition der Liga behauptet – auch wenn die Tabelle die SG formal auf
Platz zwei führt.
Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Mit
einer kritischen Personallage ging die SG in die Partie und musste
improvisieren. Doch einmal mehr bewies das Team, warum es so schwer zu schlagen
ist: Zusammenhalt, taktische Disziplin und unbändiger Siegeswille führten zu
einem weiteren Erfolg, der in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten war.
Holpriger Start, dann ein Feuerwerk
Die ersten Minuten der Partie ließen zunächst Zweifel
aufkommen, ob die SG ihren gewohnt dominanten Stil durchsetzen könnte.
Abstimmungsprobleme und kleinere Fehler im Spielaufbau und in der Abwehr
führten zu einem holprigen Start, der den Gästen aus Gilching einige Hoffnungen
machte. Doch diese Hoffnungen währten nicht lange.
Nach etwa fünf Minuten drehte die SG auf – und wie!
Angeführt von einer bärenstarken Abwehr, die die Gegnerinnen reihenweise zur
Verzweiflung brachte, und einem schnellen Umschaltspiel überrollten die
Gastgeberinnen ihre Gegnerinnen förmlich. Das Zusammenspiel aus aggressiver
Deckung, präzisem Passspiel und schnörkellosen Torabschlüssen führte dazu, dass
sich der Spielstand immer weiter zugunsten der SG verschob. Zur Halbzeit stand
es bereits 22:8 – eine klare Ansage, wer die Halle als Sieger verlassen würde.
Zweite Hälfte: Souverän, aber mit Nachlass gegenüber der
ersten Hälfte
Nach dem Seitenwechsel nahm die SG etwas den Fuß vom Gas.
Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken konnte das Team das Spiel kontrolliert
herunterspielen, ohne dabei den Gegner noch einmal herankommen zu lassen. Auch
wenn das Tempo aus der ersten Hälfte nicht vollständig gehalten wurde, ließen
die Gastgeberinnen keinen Zweifel daran, wer das Spiel dominierte.
Besonders erfreulich: Trotz der angespannten
Personalsituation trugen sich zahlreiche Spielerinnen in die Torschützenliste
ein. Diese Breite im Kader unterstreicht die Qualität und Tiefe des Teams,
selbst wenn nicht alle Stammkräfte zur Verfügung stehen.
Mit dem Endstand von 38:19 bewies die SG einmal mehr, dass
sie nicht nur die spielerische Klasse besitzt, sondern auch mental in der Lage
ist, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Blick nach vorne
Mit diesem Sieg bleibt die SG nicht nur ungeschlagen,
sondern schickt auch eine klare Botschaft an die Konkurrenz: Wir sind das Team,
das es zu schlagen gilt. Die Tabellenführung mag offiziell noch bei einem
anderen Team liegen, doch die Zahlen und Leistungen sprechen eine deutliche
Sprache. Jetzt gilt es, den Schwung aus diesem Kantersieg mitzunehmen und auch
in den kommenden Spielen die makellose Serie fortzusetzen. Ein besonderes
Augenmerk wird dabei darauf liegen, die personellen Engpässe zu überwinden und
weiter als Einheit zu agieren – etwas, das diese Mannschaft bisher meisterhaft
umgesetzt hat. Die SG ist und bleibt die Mannschaft der Stunde. Wer sie
schlagen will, muss nicht nur mit ihrer individuellen Klasse, sondern auch mit
ihrem Teamgeist und ihrem unbändigen Willen fertigwerden. Der nächste Gegner
ist gewarnt!